Wie du auf Hoch­zeits­mes­sen Kun­den gewinnst

Es gibt mitt­ler­weile unglaub­lich viele Hoch­zeits­mes­sen. Und die Zahl steigt immer wei­ter an, weil das Thema Hoch­zei­ten selbst immer frag­men­tier­ter wird. Da gibt es die Bohemian‑, Vintage‑, Hippie‑, Retro‑, Industrial‑, und Rustic-Hoch­zei­ten, nur um ein paar zu nen­nen.

Für jeden die­ser Teil­be­rei­che gibt es mitt­ler­weile eigene Pro­fis, die als Dienst­leis­ter diese spit­zen Ziel­grup­pen bedie­nen. Sogar einige Hoch­zeits­fo­to­gra­fen kön­nen einem bestimm­ten Stil zuge­ord­net wer­den.

Aber warum sollte man als Dienst­leis­ter über­haupt auf eine Hoch­zeits­messe gehen?

Hoch­zeits­messe — Warum macht man das über­haupt?

Neu­lich insta­gram-Nach­richt bekom­men: “Warum tust du dir das an? Nur Foto­gra­fen, die nicht gut gebucht sind tun sich Mes­sen an.”

Das ist fak­tisch FALSCH! 

Nur Foto­gra­fen, die den­ken, sie müs­sen nichts mehr tun tun nichts mehr und sind damit im Grunde schon wie­der vom Markt. Die Aus­wir­kung von Faul­heit zeigt sich oft erst nach 2 Jah­ren, und dann ist es zu spät um wie­der los­zu­le­gen, denn die meis­ten Mar­ke­ting­maß­nah­men grei­fen erst nach 2 Jah­ren rich­tig. 

Warum also Mes­sen? Weil es die ein­zige Mar­ke­ting­me­thode mit unge­zwun­ge­nem Direkt­kon­takt ist. Men­schen mit Inter­esse an dei­nem Thema kom­men auf dich zu. Am bes­ten funk­tio­niert das bei klei­nen Mes­sen. Dort ist kein Markt­ge­schrei nötig und du erhältst oft sofor­ti­ges Feed­back. Oft siehst du es z.B. auch am Leuch­ten in den Augen der Paare ob ihnen gefällt, was du erzählst und zeigst.

Kein ande­res Medium ermög­licht es dir Men­schen auf so direk­tem Wege ken­nen­zu­ler­nen. Ein wei­te­rer rie­sen Vor­teil: Kalt­kon­takte wer­den inner­halb weni­ger Sekun­den zu war­men Kon­tak­ten, die du dann viel bes­ser wie­der adres­sie­ren kannst. 

Wann geht man am bes­ten auf eine Messe?

Das Thema wann hat viele zeit­li­che Dimen­sio­nen. Zu wel­chem Zeit­punkt dei­nes Busi­nes­ses z.B. oder zu wel­chem Zeit­punkt in der Sai­son.

Viele Dienst­leis­ter gehen auf Mes­sen, wenn sie mehr Auf­träge brau­chen, obwohl immer alle auf Mes­sen behaup­ten sie seien schon für die nächs­ten 3 Jahre aus­ge­bucht. Natür­lich ist es wich­tig so viel Mar­ke­ting wie mög­lich zu betrei­ben, wenn du gerade wenige Buchun­gen hast. Aber auch bei genü­gend Buchun­gen ist ein kon­stan­tes Mar­ke­ting sehr wich­tig. Es gibt kein: Genug Mar­ke­ting gemacht, jetzt läuft alles von alleine. Denn dann brö­ckelt es plötz­lich und du weißt nicht warum. . 

Zeit­lich sind Mes­sen am Ende des Jah­res bes­ser als am Anfang des Jah­res. Warum? Weil 3 oder 4 Monate oft schon viel aus­ma­chen. Die meis­ten Hoch­zeits-Dienst­leis­ter sind Anfang des Jah­res bereits für die lau­fende Sai­son aus­ge­bucht. Und die wenigs­ten Besu­cher suchen schon für das Fol­ge­jahr. Somit ist es ein klei­nes Dilemma. Mes­sen am Ende des Jah­res bie­ten mehr direkte Buchungs­mög­lich­kei­ten.

Auf wel­che Messe geht man?

Das ist eine wich­tige Frage, auf die es keine klare Ant­wort gibt. Für mich und für die Sto­ry­tel­lers sind Groß­mes­sen in Hal­len unge­eig­net. Die Masse der Besu­cher die­ser Mes­sen ist preis­ori­en­tiert und ver­gleicht viel. Da waren wir immer zu hoch­prei­sig. Zudem sind wir keine Markt­schreier, was man fast schon sein muss, weil die Dienst­leis­ter sich wie Hyä­nen auf ihre Beute stür­zen. Das schreckt sie natür­lich auch sofort schon ab und nervt sie total. Anfän­ger soll­ten aller­dings auf diese Mes­sen um den Umgang mit der Ziel­gruppe zu üben und trai­nie­ren — ein­fach weil die Fre­quenz so hoch ist. Mit güns­ti­ge­ren Prei­sen ist es zudem ein­fach tat­säch­lich Kun­den zu gewin­nen. Wenn man jedoch ein gewis­ses Erfah­rungs­le­vel erreicht hat sollte man auf klei­nere Mes­sen aus­wei­chen, die inti­mer sind, dann aber auch­meine glas­klare Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie erfor­dern. 

Wie stellt man sich auf einer Messe am bes­ten auf?

Ich habe gelernt: Ein impo­san­ter Stand impo­niert. Ein mini­ma­lis­ti­scher Stand aber auch. Je pom­pö­ser du dich prä­sen­tierst, desto mehr musst du aber ablie­fern. Je redu­zier­ter, desto mehr über­raschst du, wenn du wirk­lich gut bist. Ich mag es mitt­ler­weile mehr zu über­ra­schen. Darum waren meine Stände bis­her immer sehr redu­ziert, aber stil­voll und detail­ver­liebt. Grund­sätz­lich ist es immer wich­tig sich ins Gesamt­bild ein­zu­fü­gen, aber trotz­dem eigen­stän­dig zu sein und her­aus­zu­ste­chen. Am bes­ten ist es zu zweit auf eine Messe zu gehen. Dann kann sich einer auf die End­kun­den und der andere auf das Netz­wer­ken kon­zen­trie­ren. Denn bei­des ist wich­tig. Alle ande­ren Dienst­leis­ter haben näm­lich auch deine Ziel­gruppe. Sich unter­ein­an­der zu sup­por­ten ist ein wich­ti­ger Punkt auf dem Weg zum Erfolg. Je selbst­lo­ser du dabei bist, desto bes­ser klappt es. Emp­fiehl mehr als du emp­foh­len wirst. Wenn andere mer­ken, du emp­fiehlst sie super gut, steigt bei den meis­ten das Pflicht­be­wusst­sein. Dein Emp­feh­lungs­glück hängt also davon ab wie gut du selbst emp­fiehlst.

Um wen geht es bei einer Hoch­zeits­messe

Natür­lich gehts um dich. Natür­lich geht es um Kun­den. Aber, wie gerade schon erwähnt geht es auch um die Gemein­schaft, um die Bran­che, um die ande­ren Dienst­leis­ter. Wich­tig für eine Messe ist für dich zu wis­sen, wer du selbst bist und mit wel­chen Kun­den du arbei­ten möch­test. Nur wenn du deine Prio­ri­tä­ten kennst, kannst du dich auf einer Messe fokus­sie­ren. Die rich­ti­gen Kun­den anzu­spre­chen und die­je­ni­gen zu mei­den, mit denen du nicht arbei­ten willst, ist dabei ein wich­ti­ger Punkt. Warum sollte ich mich für jeman­den attrak­tiv machen, mit dem ich sowieso nicht arbei­ten möchte? Der ein­zige Grund wäre Geld. Denn dafür tust du alles und arbei­test sogar mit dir unan­ge­neh­men Kun­den. Das möch­ten wir aber nicht. Inso­fern ist es unglaub­lich wich­tig zu fil­tern. Auch auf einer Messe. 

Ich hoffe ich konnte dir einen klei­nen Ein­blick in meine Gedan­ken­welt zum Thema Hoch­zeits­mes­sen geben. Viel­leicht planst du ja auch mal eine Messe zu besu­chen. Dann hast du jetzt viel­leicht die ein oder andere Anre­gung bekom­men, wie du es ange­hen könn­test. 

Schreibe einen Kommentar

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Datenschutz

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen